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Hintergrund

Aus den Wechselwirkungen von demografischem Wandel und moderner Arbeitswelt entstehen vielfältige Herausforderungen für Unternehmen, die gefordert sind, bei wechselnden Technologien und Marktlagen mit demografisch heterogenen Belegschaften zu sichern, dass das erforderliche Wissen und die notwendigen Kompetenzen zur Verfügung stehen. Dem betrieblichen Kompetenzmanagement kommt eine Schlüsselfunktion zu; mit einer berufsbegleitenden, in den Arbeitsprozess integrierten, professionell unterstützten Kompetenzentwicklung werden die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten im gesamten Erwerbsleben und eine lernförderliche Erwerbsarbeit ermöglicht. Wesentliche Ansätze zum Ausbau der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bestehen in neuen arbeitsorganisatorischen Modellen, lebenslagenorientierter Personalpolitik und Strategien unternehmensspezifischen Kompetenzmanagements.

Nicht-forschungsintensive KMU tragen rund 40% der Wertschöpfung und etwa 50% der Gesamtbeschäftigung in der Industrie. Ihre Innovationsstrategien richten sich vorrangig auf die Optimierung der Produktion durch neue technische Herstellungsverfahren oder innovative Konzepte der Produktions- und Arbeitsorganisation. Die Herstellung ihrer Produkte ist durch hohe Anteile manueller Einfacharbeit und ihrem Zusammenspiel mit qualifizierter Facharbeit geprägt. Zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen diese Unternehmen innovative Pfade der Prozessgestaltung gehen. Die Entwicklung innovativer Fertigungsprozesse beruht in nicht-forschungsintensiven KMU größtenteils auf dem Erfahrungs- und Anwenderwissen der Produktionsbeschäftigten. Aufgrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist entscheidend, inwiefern es diesen KMU gelingt, ihre Produktionsbeschäftigten durch neue Konzepte der strategischen Kompetenzentwicklung "mitzunehmen", Erfahrungs- und Anwenderwissen zu erhalten und neue, zukünftig relevante Kompetenzen strategisch aufzubauen und weiterzuentwickeln.

In dem Projekt "StraKosphere" werden neue, passfähige Lösungen der strategischen Kompetenzentwicklung erarbeitet, die es nicht-forschungsintensiven KMU ermöglichen, die Kompetenzen aller Beschäftigtengruppen nachhaltig und gezielt zu fördern und dadurch die Innovationsfähigkeit zu steigern. Es werden neue Instrumente zur Abschätzung strategischer Kompetenzbedarfe, zur Erfassung bestehender Kompetenzen, zur Gestaltung lernförderlicher Organisationsstrukturen und -prozesse sowie zur arbeitsintegrierten Weiterqualifizierung der Beschäftigten entwickelt. Durch die Integration der Gestaltungsfelder "Management", "Organisation" und "Beschäftigte" erwachsen Lösungen, die gleichermaßen den benötigten Kompetenzanforderungen des Gesamtunternehmens, den organisatorischen Rahmenbedingungen des Arbeitsprozesses sowie den spezifischen Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden.


 

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