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Flexible FlächenheizelementeDownloadsAnfrageformular

Diese flexiblen Flächenheizelemente stehen Ihnen hier zur Auswahl. Verwenden Sie die Auswahltabelle um Ihre gewünschtes Produkt leichter zu finden.

Auswahltabelle für flexible Flächenheizelemente
Auswahltabelle
  Silikon Kapton Polyester
* höhere Oberflächenbelastungen abhängig vom Anwendungsfall bei sehr guter Wärmeabnahme und schneller Regelung realisierbar
(Aus dieser Tabelle können keine Garantieansprüche abgeleitet werden)
Dauertemperaturbeständigkeit 200 °C 200 °C 90 °C
Dauertemperaturbeständigkeit mit Selbstklebefolie 180 °C 180 °C 90 °C
Kurzzeitige Temperaturbeständigkeit 230 °C 200 °C 100 °C
empfohlene max. Oberflächenbelastung* 0,8 W/cm² 2,0 W/cm² 0,2 W/cm²
Leistungstoleranz +10 / -5% +10 / -5% +/-10%
max. Abmessungen 950 x 3000 mm 285 x 550 mm 600 x 1000 mm
min. Abmessungen 30 x 30 mm 25 x 25 mm 25 x 25 mm
min. Höhe 0,8 mm 0,2 mm 0,2 mm
Größentoleranz +/- 1 mm +/- 1 mm +/- 1 mm
Losgrößen ab 1 Stück ab 1 Stück ab 25 Stück
min. Biegeradius 15 mm 1 mm 10 mm
max. IP-Schutz IP65 IP64 IP64
Selbstklebefolie möglich ja ja ja
UL möglich ja nein ja

Silikon-Heizmatten

Silikon-Heizmatten [1 / 9] Silikonheizungen sind dauertemperaturbeständig bis 200 °C, mit Selbstklebefolie sollten 180 °C möglichst nicht überschritten werden. Kurzfristig dürfen höhere Temperaturen (bis 230 °C) erreicht werden, ohne dass die Heizung zerstört wird. Welche Temperatur ein Heizelement in der Anwendung erreicht, kann man generell nur schwer vorhersagen, da es extrem viele Einflussfaktoren gibt. Dazu gehören neben der Leistung bzw. Oberflächenbelastung auch die Masse und Art des zu beheizenden Guts (Wärmeleitfähigkeit, Oberflächenbeschaffenheit etc.), die Einbau-/Montagesituation (aufgeklebt, vulkanisiert, geklemmt etc.) die Umgebungstemperatur, Luftströmungen und natürlich die eingesetzte Steuer- und Regeltechnik.

Temperaturbegrenzer 1/2'' [1 / 4] Als Orientierungshilfe finden Sie hier eine Tabelle, die die Temperaturen zeigt, die abhängig von der Oberflächenbelastung im ungeregelten Zustand am Heizelement entstehen können.

Oberflächentemperaturen von Silikonheizungen

Versuchsbedingungen:

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  • Silikonheizelement, vulkanisiert auf ein 1,5 mm starkes Aluminiumblech
  • Umgebungstemperatur 20 °C
  • Unbewegte Luft
  • Heizelement horizontal ausgerichtet
  • Gemessen im Beharrungszustand
Oberflächenbelastung der Heizmatte [W/cm²] Oberflächentemperatur auf der Heizmatte [°C]
0,05 40
0,075 60
0,1 70
0,125 80
0,15 90
0,2 105
0,25 121
0,3 135
0,35 150
0,4 164
0,45 176
0,5 188
0,55 200
0,6 210
0,65 220
0,7 230
0,75 238
0,8 247
0,85 253
0,9 259
0,95 265
1,0 270
1,1 280
1,2 290
1,3 300
1,4 310
1,5 320
1,6 330
1,7 340
1,8 350
1,9 360
2,0 370

Als Faustregel gilt: je niedriger die Oberflächenbelastung, umso länger die Lebensdauer. Um Überhitzungen zu vermeiden, empfehlen wir, eine Oberflächenbelastung von 0,8 W/cm² nicht zu überschreiten. Einige unserer Kunden haben Anwendungen, in denen Heizmatten mit 2 W/cm² oder mehr problemlos betrieben werden. In welchen Anwendungen das möglich ist, kann jedoch nur durch Versuche herausgefunden werden. Aufgrund der Vielzahl von uns nicht beeinflussbarer Temperatureinflussgrößen übernehmen wir keine Gewährleistung für überhitzte Heizmatten mit einer Oberflächenbelastung über 1,3 W/cm2.

Anwendungsbeispiele für Silikonheizmatten sind: Großküchentechnik / Catering, Antibeschlag- und Antifrostanwendungen, Werkzeug- oder Plattenbeheizung in Maschinen, 3D-Drucker, Laborausstattung, Reparatur von Verbundmaterialien, uvm.

Beim Design von Silikonheizungen hat der Konstrukteur nahezu unbegrenzte Freiheitsgrade. Dies gilt für die in weiten Grenzen gefassten minimalen und maximalen Abmessungen, ebenso wie für Konturen und Aussparungen sowie Löcher und Durchführungen jeglicher Art. Die gute Formflexibilität von Silikonheizungen ermöglicht zudem die Beheizung zylindrischer, konischer oder gerundeter Flächen. Hierbei ist es auch möglich, dem Silikonheizelement die zu beheizende Oberflächenform bereits bei der Herstellung einzuprägen. Dies wird z.B. für Rohrleitungen, Körper mit Formübergängen oder kleinen Umlenkradien so praktiziert. Der kleinste Durchmesser für vorgeformte Heizungen liegt bei nur 12 mm. Die Möglichkeit, die Heizungen vorzuformen, wird auch durch deren Länge bestimmt. Hier gilt: je länger desto starrer, desto sinnvoller das Vorformen. Als Spiralschlauch gewickelt, sind Silikonheizungen auch für flexible Rohre ab 6 mm Durchmesser geeignet.


Flyer für Silikonheizmatten

Flyer für Silikonheizmatten

Flächenheizelemente aus Silikon und Kapton sind dünn und leicht. Deswegen können sie auch dort verwendet werden, wo wenig Platz ist. Zudem haben sie sehr kurze Ansprechzeiten auf die Temperaturregelung. Die Selbstklebefolie erlaubt eine schnelle und unkomplizierte Befestigung. Die Einsatztemperaturen reichen von -60 °C bis 200 °C.

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Anwendungen in der Kunststoffindustrie

  • Vorwärmstationen / Wärmeplatten
    • leichte Anbringung an vorhandene Bleche oder Platten durch selbstklebende Folie
    • leichte Reinigung - Silikon/Kapton sind Trennmittel
    • bei unmittelbarer Regelung Dauerbetrieb bis 200 °C
  • Granulattrockner
    • Heizungen in Trichterform herstellbar, direktes Aufkleben möglich
    • optional mit Wärmeisolierung auf der Außenseite (PU- oder Silikonschaum)
  • Blisterverpackungsmaschinen
    • direkter Kontakt mit Folie oder Karton möglich
    • IP 65 - Reinigung mit Wasser/Reinigungsmittel möglich
  • Heißpressen
    • direktes Aufbringen auf die Pressenplatte
    • geringes Gewicht - schnelle Aufheizung - geringer Energieverbrauch
  • 3D-Drucker
    • auf jede Druckbettgeometrie anpassbar
    • homogenes Temperaturprofil durch flächige Wärmeübertragung

10 Vorteile unserer Silikonheizmatten

  • geringes Gewicht
  • einfache Installation
  • feuchtigkeitgeschützt
  • leichte Reinigung
  • minimaler Platzbedarf
  • integrierte Temperatursensoren
  • integrierte Temperaturschalter/-sicherungen
  • vom Einzelstück bis zur Großserie
  • jede Form möglich
  • kurze Aufheizzeit

Geometrie

  • Konturen / Aussparungen / Löcher Können nach Ihren Wünschen vorgesehen werden
  • Ggf. muss ein Schneidwerkzeug erstellt werden (z. B. bei besonders vielen Löchern oder engen Positionstoleranzen)
  • Zwischen zwei Aussparungen und zum Rand brauchen wir mindestens 10 mm Isolationsabstand, sonst bleibt der Bereich unbeheizt

Vorgerundete Heizungen

  • Sinnvoll für Ø ab 12 mm und bis Ø 100 mm
  • Nicht möglich in Verbindung mit Selbstklebefolie
  • Als Spiralschlauch gewickelt ab Ø 6 mm möglich
  • Die Ausführung als Spiralschlauch ist sowohl für Rohre als auch für Schläuche geeignet

Herstellverfahren

Bei den Silikonheizungen gibt es zwei unterschiedliche Produktionsverfahren, die abhängig von Stückzahl, Geometrie, Heizleiterlayout oder thermischer Belastung unterschiedliche Nutzenvorteile haben.

  • Gewickelter Draht

Für Losgrößen unter 50 Stück wird i. d. R. ein Heizleiterdraht mit Hilfe eines Nagelbretts manuell mäanderförmig verlegt. Falls erforderlich, kann ein spezieller Heizleiterdraht verwendet werden, der mechanischen Beanspruchungen durch thermische Ausdehnung noch besser standhält. Insbesondere in sehr großflächigen Heizungen oder solchen, die häufiger bewegt werden, kommt dieser Heizleiter zum Einsatz. Da als Werkzeug ein Nagelbrett ausreicht, fallen nur geringe Designkosten an, was das Herstellverfahren besonders für Einzelfertigung mit kleinen Stückzahlen wirtschaftlich interessant macht.

  • Geätze Folie

Bei größeren Losgrößen oder Heizungen mit vielen Aussparungen und aufwändigem Layout, werden die Heizleiterbahnen mittels spezieller Druck- und Ätztechnik aus einer sehr dünnen Folie hergestellt. Die Wärmeverteilung bei diesen Heizungen ist noch etwas gleichmäßiger, da die Folienbahnen flächig und die Abstände zwischen den Bahnen kleiner sind als bei Verwendung von Heizleiterdraht. Darüber hinaus ist der Automatisierungsgrad bei diesem Verfahren höher, was die Reproduzierbarkeit und nicht zuletzt Wirtschaftlichkeit bei größeren Stückzahlen erhöht. Auf der Heizung können problemlos Zonen mit unterschiedlichen Oberflächenbelastungen realisiert werden.


Befestigungsmöglichkeiten

Es gibt viele verschiedene Methoden, die Silikonheizungen zu befestigen. Welche die richtige ist, hängt in erster Linie von der Anwendung, aber auch von der Form und Größe der Heizung ab. Bei einer hohen Oberflächenbelastung der Heizung ist zum Beispiel ein guter Wärmeübergang besonders wichtig und eine Befestigung mit Silikonspannbändern nicht empfehlenswert.

  • Selbstklebefolie
    • Nicht wieder abnehmbar
    • Sehr guter Wärmeübergang
    • temperaturbeständig bis 180 °C
    • Für jede Form und Größe geeignet
    • Nicht möglich bei vorgerundeten Heizelementen
    • Anleitung zum Aufkleben hier downloaden
  • Anpressen
    • Wieder abnehmbar
    • Temperaturbeständig bis 200 °C
    • Der Anschlussbereich und Anbauteile wie Temperaturbegrenzer müssen in der Anpressplatte ausgespart werden
    • Anschraubbare Anpressplatte notwendig
    • Gefahr von partieller Überhitzung durch inhomogene Anpressung
    • Gefahr von mechanischer Beschädigung der Heizung durch einen Grat oder durch scharfe Kanten an den Metalplatten
  • Vulkanisieren
    • Nicht wieder abnehmbar
    • Idealer Wärmeübergang
    • Temperaturbeständig bis 200 °C
    • Kann nur herstellerseitig im Werk gemacht werden
  • Verkleben mit Silikonkleber
    • Nicht wieder abnehmbar
    • Sehr guter Wärmeübergang Temperaturbeständig bis 200 °C
    • Alternative zum Aufvulkanisieren, die auch vom Kunden ausgeführt werden kann
    • Anleitung zum Aufkleben hier downloaden
  • Silikonspannbänder
    • Wieder abnehmbar
    • für zylindrische bzw. gerundete Anlageflächen
    • Silikonspannbänder geeignet für vorgerundete Heizungen bis Ø 250 mm
    • Verschleißt bei häufiger Nutzung schnell
    • Breite: 12 mm (für breitere Heizungen: 25 mm)
    • temperaturbeständig bis 180 °C
  • Klettverschluss
    • Wieder abnehmbar
    • für zylindrische bzw. gerundete Anlageflächen
    • Wird direkt oder indirekt aufgenäht
    • Bereich um den Klettverschluss nicht beheizt, wenn direkt aufgenäht
    • Breite: 15 / 20 / 25 / 50 / 100 mm
    • Klettverschluss temperaturbeständig bis 80 °C
  • „Haken & Ösen"-Verschluss
    • Wieder abnehmbar
    • Variable Spannelemente (Haken, Ösen, Bänder, Federn)
    • Unter den Haken/Ösen und im Spannbereich unbeheizt
    • Auch für konische Formen geeignet
    • Spannfedern ab Ø 100 mm einsetzbar

Sensoren

Die Silikonheizungen können mit Sensoren, Begrenzern und Sicherungen aller Art bestückt werden. Im Folgenden stellen wir Ihnen die gängigsten Varianten vor, die in der Produktion in der Regel vorrätig sind. Es ist aber auch möglich, dass Sie Teile beistellen, die wir auf die Heizungen aufbringen.

Bei Ihrer Konstruktion sollten Sie beachten, dass diese Anbauteile, soweit sie auf der Heizfläche positioniert sein müssen, in der Regel nicht flächenbündig verbaut werden können.

  • PT 100 / PT 1000 / Thermoelement Typ J / NTC / PTC
    • Zur Temperaturerfassung und Weiterverarbeitung durch einen Regler / eine Steuerung
    • Können an jeder beliebigen Stelle auf der Heizung aufgebracht werden (wenn die Position nicht definiert wird, werden die Sensoren in der Nähe des Anschlussbereichs angebracht)
  • SMD-Bauteile sind nicht möglich

Temperaturbegrenzer / -sicherungen

  • Uchiya
    • 50 – 140 °C in 10 °C-Schritten
    • Übertemperaturschutz
    • Bimetallschalter
    • Gekapselte Ausführung – niedrige Bauhöhe
    • 230V AC / max. 10 A / ca. 10.000 Schaltspiele oder
    • 26V DC / max. 13 A / ca. 6000 Schaltspiele
    • Hysterese 30 – 40 °C
  • 1/2" Disk
    • 5 °C, 13 °C, 20 – 200 °C in 10 °C-Schritten
    • Übertemperaturschutz
    • Bimetallschalter
    • Offene Bauweise – muss mit Silikonkappe abgedeckt werden
    • 230V AC / max. 10 A / ca. 100.000 Schaltspiele oder
    • 230V AC / max. 16 A / ca. 30.000 Schaltspiele oder
    • 30V DC / max. 1 A
    • Hysterese 10 – 20 °C
    • Kann für Anti-Frost-Anwendungen in Litze integriert werden
  • Diverse Temperatursicherungen
    • Übertemperaturschutz
    • Bei Auslösen der Sicherung wird der Stromkreis unterbrochen bis die Heizung ausgetauscht bzw. die Sicherung zurückgestellt wurde (je nach Typ der Sicherung)
    • Diverse Modelle verfügbar (z. B. NEC / Schott SF-R und Microtemp G4)
  • Diverse Sonderbauteile
    • Taschen für Kapillarrohrfühler in Ø 3, 4, 6 und 8 mm erhältlich
    • Länge nach Bedarf
  • Taschen, Kappen und Einfassungen für Anbauteile jeglicher Art

Anschlussleitungen

Die Art, Länge und Position der Anschlussleitung können Sie frei wählen. Dabei müssen Sie beachten, dass der Anschlussbereich immer etwas stärker aufträgt als der Rest der Heizung. Das können Sie auf den folgenden Bildern, mit denen wir die gängigsten Optionen vorstellen, sehr gut erkennen. Wenn Sie keine besonderen Vorgaben machen, gehen wir in der Regel von 1000 mm PTFE-Litze mittig der kurzen Seite aus. Die Länge und Art der Anschlussleitung kann man bei Folgebestellungen eines bestehenden Designs problemlos ändern, für eine Änderung der Position muss ein neues Design / Werkzeug erstellt werden.

  • PTFE-Litze (Standard)
    • Geringe Aufbauhöhe
    • Temperaturbeständig bis 190 &sdeg;C
    • Flexibel und robust
    • Max. IP 62 möglich
  • Silikonlitze
    • Geringe Aufbauhöhe
    • Temperaturbeständig bis 180 °C
    • Sehr Flexibel, aber weniger robust als PTFE-Litze
    • Max. IP 64 möglich
  • Silikonkabel
    • Temperaturbeständig bis 180 °C
    • Robust
    • Keine Einzeladern (d.h. eindrähtig massiv)
    • 5adrig mit PT 100 erhältlich
    • IP 64 üblich (IP 65 möglich)
  • Schutzleiter
    • Muss bauseits kontaktiert werden, da Silikonheizungen keine äußeren Metallteile besitzen
  • Diverse andere Leitungen und Kabel
    • HO7RN-F Gummikabel
    • PVC

Schutzschlauch

Der Einsatz eines Schutzschlauchs über der Leitung empfiehlt sich als zweite Isolierung und um die Leitungen besser verlegen zu können. Die Fixierung des Schlauchs unter dem Anschlusspad ist zweckmäßig, führt aber auch zu einem dickeren Anschlussbereich.

Im Falle von Silikonheizungen werden Anschlussleitungen weniger häufig mit Schutzschläuchen versehen als dies bei den meisten anderen Heizungstypen der Fall ist. Insbesondere der thermische Schutz spielt aufgrund der vergleichsweise geringen Betriebstemperaturen nur eine untergeordnete Rolle. Für den mechanischen Schutz stehen aber zahlreiche Alternativen vom Glasseidenschlauch über den Silikonschlauch bis hin zum Schrumpfschlauch zur Auswahl.

  • Silikon-/Glasseidenschlauch
    • Ø 3 – 12 mm
    • Temperaturbeständig bis 235 °C

Silikonschaum

Zur thermischen Isolierung kann Silikonschaum auf die Heizelemente aufgebracht werden. Ein Haupteinsatzgebiet für so isolierte Silikonheizungen ist z.B. die Halbleiterfertigung. Hier werden Vakuum-Rohrleitungsanlagen auf diese Weise beheizt und zugleich isoliert.

  • Silikonschaumisolierte Heizmatten
    • Shore-Härte: 42 +/- 5
    • Dichte: 250 +/- 40 kg/m3
    • Temperaturbeständig bis 230 °C
    • UL
    • Dicken:
      • 3 mm (auch selbstklebend)
      • 5 mm (auch selbstklebend)
      • 8 mm
      • 12 mm
  • Zur thermischen Isolierung
  • Als Schutz von Anschlussbereich und Anbauteilen
  • Isolationen und Beheizungen für Rohrleitungsanlagen
    • Runde Formen für Rohre, rechteckige Formen für Pumpen und Ventile

Konformitäten & Normen

Unsere flexiblen Silikonheizelemente werden nach strengsten Prüfkriterien hergestellt und erfüllen alle relevanten Normforderungen und Sicherheitsvorgaben soweit diese aufgrund der Beschaffenheit des Produkts anwendbar sind. Organisations- bzw. produktgruppenbezogene allgemeine Konformitätsbescheinigungen finden Sie in unserem Downloadcenter unter Service > Qualität. Produktspezifische Bestätigungen stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.

  • Zertifizierungen
    • CE
    • RoHS
    • UL/CSA (Optional mit Aufpreis, nur mit UL-CSA approbierten Anbauteilen möglich)
    • VDE (Optional mit Aufpreis, nur mit VDE gelisteten Anbauteilen möglich)
CE RoHs UL CSA

Beschriftung

  • Tintenstrahldruck
    • schwarz
    • geeignet für kleine Losgrößen
    • keine zusätzlichen Kosten
    • unterschiedliche Daten für unterschiedliche Chargen möglich (z. B. Seriennummern)
    • Logo nicht möglich
    • Semi-permanent (kann abgerubbelt werden)
  • Siebdruck
    • weiß
    • geeignet für große Losgrößen
    • Logo möglich (nur einfarbig weiß)
    • Zusätzliche Kosten für Siebdruckvorlage (normalerweise in Werkzeugkosten für Heizungen in geätzter Folie enthalten)
    • Bei Änderung von Daten neue Siebdruckvorlage nötig
    • permanent
  • silbernes Label an Anschlussleitung
    • wird verwendet für Heizungen, die nicht unter dem Drucker platziert werden können oder die sehr klein sind und deswegen keinen Platz für den Aufdruck haben

Abhängig davon, ob die Heizung in der Anwendung häufig bewegt wird, besonders dünn sein muss oder eine Freigabe für den Lebensmittelbereich braucht, werden unterschiedliche Silikonmaterialien verwendet. Im Normalfall ist es so, dass Sie uns Ihre Anforderungen und die Anwendung beschreiben und wir dann das passende Material auswählen.

Silikon-Heizmatten - Materialien

Kapton-Heizfolien

Kapton-Heizfolien Kapton ist als Isolationsmaterial bis 200 °C, mit Selbstklebefolie bis 180 °C beständig.
Generell ist eine Kaptonheizung immer teurer als eine Silikon oder Polyesterheizung. Dort wo die chemische Beständigkeit oder das Gewicht der Heizung eine wichtige Rolle spielt ist dieses Material die ideale Lösung.

Die Beständigkeit von Kapton gegenüber Pilzen, Bakterien, Ozon, Wetter, Alterung und den meisten Chemikalien, Säuren und Lösungsmitteln ist sehr gut, so dass Heizelemente aus Kapton eine ideale Lösung für viele kritische Anwendungsfälle sind. Dazu sind sie silikonfrei und zeichnen sich durch eine gleichmäßige Wärmeverteilung aus. Die Hochspannungsfestigkeit von Kapton ist sehr gut und so kann die Heizung sehr dünn werden. Durch die geringe Dicke wird die Wärmeübertragung zum Bauteil verbessert und es sind höhere Oberflächenbelastungen möglich. Typische Anwendungsgebiete sind: Labortechnik, Flugzeugelektronik, Druckereitechnik, diagnostische Instrumente, Vakuumkammern, medizinische Geräte uvm.

Welche Temperatur ein Heizelement in der Anwendung erreicht, kann man generell nur schwer vorhersagen, da es extrem viele Einflussfaktoren gibt. Dazu gehören neben der Leistung bzw. Oberflächenbelastung auch die Masse und Art des zu beheizenden Guts (Wärmeleitfähigkeit, Oberflächenbeschaffenheit etc.), die Einbau-/Montagesituation (aufgeklebt, geklemmt etc.) die Umgebungstemperatur, Luftströmungen und natürlich die eingesetzte Steuer- und Regeltechnik.

Als Faustregel gilt: je niedriger die Oberflächenbelastung, umso länger die Lebensdauer. Wir empfehlen eine maximale Oberflächenbelastung von 0,8 W/cm².

Die Kaptonheizungen werden im Gegensatz zu den Silikonheizungen ausschließlich mit geätzter Heizleiterfolie hergestellt. Es fallen bei jedem neuen Design Werkzeugkosten an. Für Vorserien oder Kleinstmengen ist es jedoch möglich, ein provisorisches Werkzeug zu verwenden, das kostengünstiger ist, allerdings für größere Produktionsmengen nicht geeignet ist.

95% unserer Kaptonheizungen werden mit selbstklebender Folie ausgeliefert. Das nachträgliche Aufbringen eines Klebers ist nicht möglich. Daher sind die einzigen Anbringungsmöglichkeiten eine selbstklebenden Folie, die bereits mit der Kaptonfolie produziert wird, oder Anpressung an den zu beheizenden Werkstoff.

Grundsätzlich besteht wie bei den Silikonheizungen die Möglichkeit, Thermoelemente o. ä. Anbauteile aufzubringen. Allerdings müssten diese dann mit Silikon auf der Heizung befestigt werden, was wiederum in vielen Anwendungen für Kapton-Heizungen nicht zugelassen ist.

Kapton-Heizfolien
Kapton-Heizfolien
Kapton-Heizfolien
Kapton-Heizmatten - Varianten

Befestigungsmöglichkeiten

  • Selbstklebefolie
    • Nicht wieder abnehmbar
    • Sehr guter Wärmeübergang
    • temperaturbeständig bis 180 °C
    • Für jede Form und Größe geeignet
    • Anleitung zum Aufkleben hier downloaden
  • Festschnallen oder Tapen gerundeter Formen
    • Abnehmbar

Polyester-Heizfolien

Polyester-Heizfolien bestehen aus einer elektrisch leitenden Tinte zwischen zwei Isolations- bzw. Trägerschichten aus Polyester. Bei einer max. Größe von 950 x 600 mm beträgt ihre Aufbauhöhe durchschnittlich nur 0,2 mm. Wie die Bildbeispiele zeigen, ist praktisch jede Formgebung und jede Art von Aussparung möglich. Selbstverständlich lassen sich auch Sicherheits- und Regelungselemente wie Temperatursicherungen, Temperaturbegrenzer, Thermoelemente und Widerstandsfühler in den Aufbau integrieren.

Aufgrund ihrer vollflächig heizenden Tinte sind Polyester-Heizfolien bezüglich Temperaturprofil, elektromagnetischer Verträglichkeit und Unanfälligkeit gegen Unterbrechungen Heizmatten mit Drahtwicklung oder gedruckten Heizleiterbahnen klar überlegen.

Ein weiterer Vorteil der verwendeten Tinte ist die einfache Realisierung von Leistungsverteilungen: dazu wird entweder die Zusammensetzung der Tinte variiert oder es werden Auslassungen vorgesehen (siehe dazu auch die Heizfolie im Bild, mit den punktierten Folienrändern).

Die Heizung kann angepresst oder mittels einer selbstklebenden Folie befestigt werden. In PVC eingeschweißt ist auch der Einsatz in Flüssigkeiten möglich.

Typische Anwendungen sind z.B. Spiegelheizungen, Wasserbettenheizungen oder Niedertemperaturraumheizungen. Bei Aquarien- und Terrarienheizungen kann auf Standards zurückgegriffen werden.

Polyester-Heizfolien Polyester-Heizfolien
Polyester-Heizfolien
Polyester-Heizfolien
Polyester-Heizfolien

Downloads:

  • Produktkapitel Flächenheizelemente
    Produktkapitel Flächenheizelemente

    Vielseitige Einsatzmöglichkeiten, gleichmäßige Erwärmung: Kontaktive Erwärmung von Flächen. Wir produzieren Flächenheizelemente aus verschiedenen Werkstoffen speziell für Ihre Anwendung.


  • Flyer Silikon-Heizmatten
    Flyer Silikon-Heizmatten

    Flächenheizelemente aus Silikon und Kapton sind dünn und leicht. Deswegen können sie auch dort verwendet werden, wo wenig Platz ist. Zudem haben sie sehr kurze Ansprechzeiten auf die Temperaturregelung. Die Selbstklebefolie erlaubt eine schnelle und unkomplizierte Befestigung. Die Einsatztemperaturen reichen von -60 °C bis 200 °C.

  • Flyer Spiegelheizungen
    Flyer Spiegelheizungen

    Kein Durchblick? Kein Problem! Ein Problem sind beschlagene Spiegel nach dem Duschen oder Baden. Mit unseren Polyesterheizelementen werden die Spiegel auf eine Temperatur erwärmt, die um einige Grad über der Umgebungstemperatur liegt, und beschlagen somit nicht. Sie haben immer einen freien Spiegel!

  • Oberflächentemperaturen von Silikonheizungen

    Welche Temperatur ein Heizelement erreicht kann man generell nicht vorhersagen, da es extrem viele Einflussfaktoren gibt. Dazu gehören neben der Leistung auch die Masse und Art des zu beheizenden Guts, die Umgebungstemperatur, Luftströmungen und natürlich die Steuerungstechnik. Die Tabelle zeigt die Temperaturen, die abhängig von der Oberflächenbelastung im ungeregelten Zustand am Heizelement entstehen können.

  • Benutzerhinweise Silikon-Heizmatten

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