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Einführung

Der Einsatzbereich unserer HotMicroCoil-Heizelemente ist vielfältig. Unter anderem werden sie zur Beheizung von Heißkanaldüsen und Heißleim-Auftragsdüsen verwendet. Stetige Prozessverbesserungen garantieren eine gleichbleibend gute Qualität. Die Heizelemente können gestreckt (biegefähig) oder nach Ihren Wünschen gewendelt geliefert werden.

HotCoils haben immer einen einseitigen Anschluss und sind mit integriertem Thermoelement Typ J oder K erhältlich. Unser Standard ist Typ J (Fe-CuNi; rot/blau). Lagermäßig sind HotCoil-Heizelemente mit bis zu 1600 W lieferbar. Standardanschluss ist eine 1000 mm PTFE isolierte Litze mit Glasseidenschlauch und Schutzleiter.

MicroCoils Ø 1,3 mm und Ø 1,8 mm bzw. 1,0 x 1,6 mm und 1,3 x 2,3 mm werden standardmäßig mit zwei Anschlussköpfen geliefert. Ein gemeinsamer Anschlusskopf ist hierbei als Sonderausführung möglich. Die mit einer höheren Leistungsdichte gefertigten Compact-Typen 1,8 x 3,2 mm, 1,4 x 2,4 mm sowie Ø 1,8 mm und Ø 2,0 mm mit einseitigem Anschluss (HotCoil-Bauweise) können nur mit einem Anschlusskopf ausgeführt werden. Bei den geringen MicroCoil-Abmaßen ist der Einbau eines Thermoelementes mit Ausnahme der Compact-Type 1,8 x 3,2 mm nicht möglich. Standardanschluss ist eine 1000 mm PTFE isolierte Litze.

Sicherheit

Freek ist als Heizelemente-Hersteller nicht für die Einbau- und Anschlusssituation sowie die Regelung seiner Heizelemente in den vielfältigen kundenspezifischen Anwendungen verantwortlich. Vielmehr liegt es im Verantwortungsbereich des Kunden, die anerkannten Regeln der Technik für seine Anwendung und seine Absatzmärkte zu kennen und zu beachten. Für viele Maschinen und deren Ausrüstung ist z.B. die DIN EN 60204 „Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen“ von Bedeutung.

Des Weiteren liegt es im Verantwortungsbereich des Kunden, dafür Sorge zu tragen, dass elektrische Heizelemente ausschließlich unter der Verantwortung von Elektrofachkräften angeschlossen werden. Denn nur Elektrofachkräfte kennen die von elektrischen Heizelementen ausgehenden Risiken wie Brand, Explosion, Verbrennung oder elektrischen Schlag und umso wichtiger die Schutzmaßnahmen wie diese auch im Fehlerfall der Heizelemente zu verhindern sind. Beispiele für solche Schutzmaßnahmen sind z.B. Berührungsschutz, thermische Isolierung, elektrische Isolierung, Temperaturregelung, Übertemperaturabsicherung, Erdung, Fehlerstromschutzschalter, Überstromschutzschalter, Leitungsschutzschalter uvm.

Allgemeines

  • Durch die hygroskopischen Eigenschaft der verwendeten keramischen Isolationswerkstoffe können HotMicroCoil-Heizlemente u.U. Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft zu ziehen. Um diesen Prozess zu verlangsamen und am besten ganz zu verhindern, werden unsere Heizelemente durch geeignete Präventivmaßnahmen speziell abgedichtet. Zusätzlich versenden wir unsere Hot-/MicroCoil-Heizelemente i. d. R. eingeschweißt im luftdicht abgeschlossenen Kunststoffbeutel. Wenn die Kunststoffbeutel geöffnet werden und Sie die Heizelemente nicht sofort verwenden, empfehlen wir Ihnen die Heizelemente anschließend wieder luftdicht zu verschließen. Trotz aller getroffenen Präventivmaßnahmen kann es in Einzelfällen, vor allem nach langer „offener“ Lagerung und unter extremen klimatischen Bedingungen vorkommen, dass der Isolationswiderstand vor Inbetriebnahme sehr niedrig ist (< 5 MOhm). Das kann speziell in hochfachigen Werkzeugen ohne Anfahrschaltung zum Auslösen der Sicherung führen. Daher ist vor Inbetriebnahme unbedingt der Isolationswiderstand festzustellen und ggf. eine Trocknungsphase vorzusehen (Anfahrschaltung oder Trockenofen).
  • Die max. Temperaturbelastung von 750 °C am Rohrmantel gilt nicht für den Anschlussbereich und gelötete Heizelemente (z.B. HotMicroCoil mit Reflektionsrohr). Letztere dürfen nur bis max. 600 °C betrieben werden, da bei höheren Temperaturen die Lötverbindung aufzuschmelzen droht. Die im Anschlussbereich auftretenden Temperaturen bestimmen maßgeblich die Eignung zur Auswahl stehender Anschlussausführungen.
  • Die angegebene Nennspannung darf nicht überschritten werden, da ansonsten Überhitzungsgefahr besteht. So führen z.B. 253 V statt 230 V (+10%) zu einer um 21% höheren Leistung!
  • Grundsätzlich gilt: je besser die erzeugte Wärme abfließen bzw. in das zu beheizende Werkstück einströmen kann, desto höher kann die Oberflächenbelastung am Rohrmantel gewählt werden.
  • Eine zu weit tolerierte Passung behindert die Wärmeabfuhr und führt zu Wärmestaus, was zu einem kritischen Überhitzen der Heizung führen kann.
  • Da es in jeder Praxisanwendung Betriebs- und Umgebungsparameter gibt, die sich in der Theorie nicht exakt bestimmen lassen, empfehlen wir grundsätzlich, HotMicroCoil-Heizelemente vor Serieneinsatz in der Anwendung selbst unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen zu testen.

Downloads:

  • Flyer Xtreme small
    Flyer Xtreme small

    Unsere Xtreme small-Heizelemente setzen Standards beim Mikro-Spritzgießen und bei Kleinstanwendungen für elektrische Prozesswärme.


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